Kinder brauchen männliche Rollenmodelle

In unserer heutigen Gesellschaft machen sich Männer im Bildungswesen rar. 

Männliche Erzieher kann man im Kindergarten so gut wie gar nicht antreffen. Dies mag mit einer unattraktiven Bezahlung zusammen hängen, die eine Existenzsicherung  einer eigenen Familie, welches nach dem klassischen Rollenverständnis Männern zufällt, entgegensteht. Aber auch dadurch, dass diese Berufsbilder nach „traditionellem“ Rollenverständnis für Männer auf weniger gesellschaftliche Akzeptanz treffen, ergreifen wenige Männer diese Berufswege.

Ziehen sich nun Väter freiwillig oder gezwungenermaßen nach Trennungen aus der Betreuung und Erziehung der Kinder zurück, führt dies dazu dass Kindern männliche Rollenmodelle abhanden kommen!

Wie sollen Jungen Halt bekommen, ohne ein männliches Rollenmodell selbst zu erleben – sei es als Vater oder als Erzieher im Kindergarten? Wie sollen Mädchen zu Männern vertrauen aufbauen, wenn diese in Ihrer Jugend nicht präsent sind?

Kinder brauchen Rollenmodelle – männliche wie weibliche – und schon deshalb müssen Vater wie Mutter vor und nach der Trennung den Kindern präsent bleiben.

Und weil in der Betreuung an Schulen und Kindergärten diese männlichen Rollenvorbilder fehlen ist es noch wichtiger, dass Väter diese Rolle vorleben können, und nicht auf „Umgang“ reduziert werden.

 

Nicht Umgang, sondern intensiver Kontakt, Betreuung wie Erziehung ist hier die Lösung! Auch nach der Trennung.

 

Dafür müssen beide Elternteile in die Pflicht genommen werden und ihre Beziehungskonflikte dieser Pflicht unterordnen!